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Abel, Niels Henrik

Name: Niels Henrik Abel Geboren: 1802 in Finnøy (Norwegen) Gestorben: 1829 in Froland (Norwegen) Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Analysis, Funktionentheorie, Gruppentheorie Niels Henrik Abel war ein norwegischer Mathematiker, der im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts lebte. Abel war Mitbegründer der Gruppentheorie und entwickelte Analysis und Funktionentheorie entscheidend weiter. Ein großes Verdienst dabei war die Einführung strengerer Methoden. Im Satz von Abel-Ruffini bewies Abel die Nichtauflösbarkeit von Gleichungen fünften Grades durch Wurzelausdrücke. Nach ihm benannt sind unter anderem die abelschen Gruppen und die abelschen Integrale. Seit 2003 vergibt die Norwegische Akademie der Wissenschaften den hochdotierten Abel-Preis in Andenken an den jung verstorbenen Mathematiker.…

Al-Battani

Name: Al-Battani Geboren: um 860 in Harran (heutige Türkei) Gestorben: 929 in Qasr al-Dschiss (im heutigen Irak) Lehr-/Forschungsgebiete: Astronomie, Trigonometrie Al-Battani war ein arabischer Mathematiker und Astronom, der um 900 lebte. Die Einführung des Sinus und der Beweis einer Tangens-Identität machen ihn zu einem Vorreiter der Trigonometrie. In der Astronomie ist sein bekanntestes Resultat die Berechnung des Sonnenjahrs auf eine Genauigkeit von zwei Minuten. Sein astronomisches Buch Kitab al-Zij hatte großen Einfluss auf europäische Wissenschaftler späterer Jahrhunderte. Leben Abu Abdallah Mohammad ibn Jabir ibn Sinan al-Raqqi al-Harrani al-Sabi al-Battani, kurz Al-Battani, wurde um 860 in Harran in der heutigen Türkei geboren.…

Al-Chwarizmi

  Name: Al-Chwarizmi Geboren: 780, vermutlich in Choresmien (Zentralasien) Gestorben: um 850, vermutlich in Bagdad (Irak) Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Astronomie, Geografie Al-Chwarizmi war ein persisch-muslimischer Mathematiker, Geograph und Astronom des 9. Jahrhunderts. Er prägte das mathematische Denken in entscheidender Weise, indem er die Grundlagen für die Algebra entwickelte und das Stellenwertsystem einschließlich der Zahl Null aus Indien in den arabischen Raum einführte. Über den arabischen Raum gelangte das indische Zahlensystem schließlich nach Europa. Al-Chwarizmis Bedeutung wird auch an den Fachbegriffen Algorithmus und Algebra deutlich, die sich aus seinem Namen beziehungsweise aus einem seiner Buchtitel ableiten. Leben Muhammad ibn Musa Abu Dscha'far…

Al-Kashi

Name: Al-Kashi Geboren: 1380 in Kaschan (im heutigen Iran) Gestorben: 1429 in Samarkand (im heutigen Usbekistan) Lehr-/Forschungsgebiete: Astronomie, Trigonometrie, Zahlentheorie Al-Kashi war ein persischer Arzt, Mathematiker und Astronom, der von 1380 bis 1429 lebte. Besonders bekannt ist er für die Formulierung des Kosinussatzes und die Näherung der Kreiszahl Pi auf 16 Dezimalstellen. Leben Ghiyath ad-Din Dschamschid bin Mas?ud bin Muhammad al-Kashi – oder kurz Al-Kashi – wurde um 1380 in Kaschan im heutigen Iran geboren. In jungen Jahren arbeitete Al-Kashi zunächst als Arzt, widmete sich aber allmählich mehr und mehr der Mathematik und der Astronomie. Dies wurde möglich, indem die…

Apollonios von Perge

Name: Apollonios von Perge Geboren: um 260 v. Chr in Perge (in der heutigen Türkei) Gestorben: um 190 v. Chr. in Alexandria (Ägypten) Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Arithmetik, Astronomie Apollonios von Perge war ein griechischer Mathematiker und Astronom des 3. Jahrhunderts v. Chr.. Er ist vor allem für seine Arbeiten zu Kegelschnitten berühmt und lieferte auch wichtige Beiträge zur griechischen Astronomie. Leben Über das Leben des Apollonios ist wenig bekannt. Er soll um 260 v. Chr. in der antiken Stadt Perge (heute Türkei) geboren sein. Er studierte und arbeitete in Alexandria unter Ptolemaios III. und Ptolemaios IV., besuchte Kleinasien und lebte für…

Archimedes von Syrakus

Name: Archimedes von Syrakus Geboren: 287 v. Chr. in Syrakus (auf Sizilien) Gestorben: 212 v. Chr. in Syrakus Lehr-/Forschungsgebiete: Mathematik, Physik, Astronomie Archimedes war ein griechischer Mathematiker, Physiker, Ingenieur und Erfinder des 3. Jahrhunderts v. Chr.. Seine Erfindungen und seine wissenschaftlichen Beiträge sind legendär. Archimedes entdeckte die Hebelgesetze und das Aufstiegsprinzip in der Physik. In der Mathematik lag ein Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Berechnung von Flächen und Volumina. Zum Beispiel fand Archimedes mittels Ein- und Umbeschreiben des Kreises durch regelmäßige Vielecke Abschätzungen fu?r die Kreiszahl Pi nach oben und unten, wobei er auch Wurzelwerte abschätzte. Leben Archimedes wurde etwa…

Aryabhata (der Ältere)

Name: Aryabhata (der Ältere) Geboren: 476 in Indien (genauer Ort umstritten) Gestorben: um 550 in Indien (Ort unbekannt) Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie, Algebra, Trigonometrie, Astronomie Aryabhata war ein indischer Mathematiker und Astronom, der um das 5. Jahrhundert nach Christus lebte. Er legte die Grundlagen für unser heutiges Zahlensystem sowie für die Sinus-Funktion und entwickelte ein Lösungsverfahren für diophantische Gleichungen. In der Astronomie vertrat er Planetenmodelle, die seiner Zeit voraus waren und stellte exakte Berechnungen für die Positionen von Himmelskörpern an. Sein Wissen hatte großen Einfluss auf die arabische Wissenschaft und gelangte über diesen Weg später ins mittelalterliche Europa. Leben Die Lebensdaten Aryabhatas…

Banach, Stefan

Name: Stefan Banach Geboren: 1892 in Krakau (Polen) Gestorben: 1945 in Lemberg (Ukraine) Lehr-/Forschungsgebiete: Funktionalanalysis, Mengenlehre, Maßtheorie, Theorie der Reihen und Folgen Stefan Banach war ein polnischer Mathematiker, der von 1892 bis 1945 lebte. Er war einer der Begründer der modernen Funktionalanalysis und der Lemberger Mathematikschule. Zu seinen bekanntesten Ergebnissen zählen die Einführung der Banachräume, der Satz von Hahn-Banach, der Satz von Banach-Steinhaus und das Banach-Tarski-Paradoxon. Leben Stefan Banach wurde 1892 in Krakau geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte. Er wuchs bei seiner Großmutter und bei Pflegeeltern auf. In der Schule zeigte er außerordentliche Begabungen. Er lernte mehrere Fremdsprachen und…

Bernoulli, Jakob I.

Name: Jakob I. Bernoulli Geboren: 1654 in Basel Gestorben: 1705 in Basel Lehr-/Forschungsgebiete: Infinitesimalrechnung, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Variationsrechnung Jakob Bernoulli war ein Schweizer Mathematiker des 17. Jahrhunderts. Er und sein Bruder Johann begründeten den Ruf der Familie Bernoulli als Mathematiker-Familie. Seine wichtigsten Beiträge zur Mathematik machte er auf den Gebieten der Infinitesimalrechnung und der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Nach ihm benannt sind unter anderem die Bernoulli-Zahlen, die Bernoulli-Verteilung, die Bernoullische Ungleichung und der Bernoulli-Prozess. Jakob Bernoulli bewies das Gesetz der großen Zahlen. Leben Jakob Bernoulli wurde 1654 in Basel geboren. Auf Wunsch seines Vaters studierte er Theologie und Philosophie an der Universität Basel. Aus eigenem…

Bernoulli, Johann

  Name: Johann Bernoulli Geboren: 1667 in Basel Gestorben: 1748 in Basel Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Infinitesimalrechnung, Variationsrechnung, Physik Johann Bernoulli war ein Schweizer Mathematiker, der von 1667 bis 1748 lebte. Seine bedeutendsten wissenschaftlichen Beiträge lieferte er zur Integralrechnung und Analysis sowie zur Hydraulik. Er war der Bruder des Mathematikers Jakob Bernoulli und Vater von Daniel, Nikolaus und Johann II. Bernoulli. Außerdem war er Lehrer berühmter Mathematiker wie Leonhard Euler und Guillaume de L'Hôpital. Die nach L'Hôpital benannte Regel zur Grenzwertberechnung von Funktionen mittels Ableitung ist eine Entdeckung Johann Bernoullis. Leben Johann Bernoulli wurde 1667 als zehntes Kind des Kaufmanns Nikolaus Bernoulli…

Bhaskara I.

  Name: Bhaskara I. Geboren: um 600 in Saurashtra (Indien) Gestorben: um 680 in Ashmaka (Indien) Lehr-/Forschungsgebiete: Astronomie, Arithmetik, Trigonometrie Bhaskara I. war ein indischer Mathematiker und Astronom des 7. Jahrhunderts nach Christus. Er gilt als Wegbereiter des heutigen Zahlensystems, indem er als erster mit Ziffern in einem Stellenwertsystem zur Basis 10 rechnete. Leben Bhaskara I. wurde um 600 nach Christus in der Region Saurashtra im Nordwesten des heutigen Indiens geboren. Bhaskara I. wird er genannt, um ihn von einem späteren Namensvetter, Bhaskara II., der ebenfalls Mathematiker war, abzugrenzen. Über das Leben Bhaskaras I. ist wenig bekannt. Er studierte und…

Bhaskara II.

Name: Bhaskara II. Geboren: 1114 nahe Bijapur (Südindien) Gestorben: um 1185 (genauer Ort unbekannt) Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie, Algebra, Trigonometrie, Geometrie, Astronomie Bhaskara II. war ein indischer Mathematiker und Astronom des 12. Jahrhunderts. Zu seinen zahlreichen Beiträgen zur Mathematik zählen Regeln für das Rechnen mit negativen Zahlen und der Null sowie eine frühe Form der Infinitesimalrechnung. Leben Bhaskara II. wurde 1114 nahe der Stadt Bijapur im heutigen indischen Bundesstaat Karnataka geboren. Bhaskara II. wird er genannt, um ihn von einem früher lebenden Namensvetter   Bhaskara zu unterscheiden, der ebenfalls Mathematiker war. In Indien ist Bhaskara  II. als „Bhaskaracharya“ (deutsch etwa „Bhaskara der Lehrer“)…

Bolzano, Bernhard

Name: Bernhard Bolzano Geboren: 1781 in Prag Gestorben: 1848 in Prag Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Geometrie Bernhard Bolzano war ein böhmischer Mathematiker, Theologe und Philosoph, der im 18. und 19. Jahrhundert lebte. In der Mathematik lag ein Schwerpunkt seiner Untersuchungen in der Präzisierung der Analysis. Bekannt ist außerdem der Satz von Bolzano-Weierstraß über beschränkte Folgen komplexer Zahlen. Bedeutend war Bolzano auch als Philosoph. Anders als sein Hauptwerk Wissenschaftslehre wurden viele seiner Schriften erst posthum veröffentlicht oder gewürdigt, da Bolzano aufgrund seiner politischen Ansichten mit einem Berufs- und Publikationsverbot belegt wurde. Er war von liberaler, böhmisch-patriotischer und pazifistischer Haltung. Leben Bernardus Placidus Johann…

Brahmagupta

Name: Brahmagupta Geboren: um 598 im Nordwesten des heutigen Indiens Gestorben: um 670 vermutlich in Ujjain (Indien) Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie, Algebra, Geometrie, Astronomie Brahmagupta war ein indischer Astronom und Mathematiker des 7. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk  Brahmasphutasiddhanta hatte großen Einfluss auf die arabischen Wissenschaftler und seine Erkenntnisse gelangten über Übersetzungen aus dem Arabischen später auch ins mittelalterliche Europa. Brahmagupta kann als Entdecker der Zahl Null bezeichnet werden. Er erweiterte außerdem die Mathematik um Kenntnisse in Arithmetik, Algebra und Geometrie, von denen drei seinen Namen tragen: die Brahmagupta-Identität, der Satz von Brahmagupta und die Formel von Brahmagupta. Leben Brahmagupta wurde um 600 im…

Brouwer, Luitzen Egbertus Jan

Name: Luitzen Egbertus Jan Brouwer Geboren: 1881 in Overschie (Niederlande) Gestorben: 1966 in Blaricum (Niederlande) Lehr-/Forschungsgebiete: Topologie, Mengenlehre, Maßtheorie, Funktionentheorie, Logik Luitzen Egbertus Jan Brouwer war ein niederländischer Mathematiker und Philosoph, der von 1881 bis 1966 lebte. Zu den Schwerpunkten seiner Arbeit zählte die Topologie, die er unter anderem um den Fixpunktsatz von Brouwer und den brouwerschen Abbildungsgrad bereicherte. Bekannt wurde  Brouwer als Hauptvertreter der mathematikphilosophischen Strömung des Intuitionismus im Grundlagenstreit der Mathematik der 20er Jahre. Leben Luitzen Egbertus Jan Brouwer wurde 1881 im niederländischen Dorf Overschie geboren, das heute zu Rotterdam gehört. Der älteste von drei Söhnen glänzte in…

Cantor, Georg

Name: Georg Cantor Geboren: 1845 in Sankt Petersburg Gestorben: 1918 in Halle (Saale) Lehr-/Forschungsgebiete: Mengenlehre Georg Cantor war ein deutscher Mathematiker, der von 1845 bis 1918 lebte. Seine größte mathematische Errungenschaft ist die Begründung der Mengenlehre. Er klassifizierte Mengen nach ihrer Mächtigkeit, insbesondere die unendlichen Mengen in abzählbar unendliche und überabzählbare. Mittels seines Diagonalisierungsverfahrens konnte er zeigen, dass die Menge der rationalen Zahlen gleichmächtig der Menge der natürlichen Zahlen und damit abzählbar unendlich ist, während die unendliche Menge der reellen Zahlen überabzählbar ist. Bei einigen seiner Kollegen stießen Cantors Theorien zunächst auf großen Widerspruch; später wurde er dafür mit der…

Cardano, Girolamo

Name: Girolamo Cardano Geboren: 1501 Pavia (heutiges Italien) Gestorben: 1576 in Rom Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Zahlentheorie, Geometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Mechanik Girolamo Cardano war ein italienischer Arzt, Philosoph und Mathematiker des 16. Jahrhunderts. Als Mathematiker machte er sich um das Rechnen mit komplexen Zahlen, das Lösen kubischer Gleichungen und die Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung verdient. Leben Girolamo Cardano wurde 1501 als uneheliches Kind in Pavia, Italien, geboren. Er studierte in Pavia, Mailand und Padua, promovierte in Medizin und erlangte einen Ruf als hervorragender Arzt in ganz Europa. Die zahlreichen Angebote, als Leibarzt für verschiedene Würdenträger zu arbeiten, schlug er aus und lehrte stattdessen als…

Cauchy, Augustin Louis

Name: Augustin Louis Cauchy Geboren: 1789 in Paris Gestorben: 1857 in Sceaux (bei Paris) Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Algebra, Physik, Theorie der Folgen und Reihen, Funktionentheorie, Stochastik Augustin Louis Cauchy war ein französischer Mathematiker und Physiker des 19. Jahrhunderts. Die Strenge und Exaktheit seiner Methodik waren wegweisend für die Entwicklung der Mathematik. Besonders bedeutend sind seine Beiträge zur Funktionentheorie und zur Analysis, speziell zur Theorie der Folgen und Reihen. Cauchy lieferte als erster eine Definition von Stetigkeit (unabhängig von Bernad Bolzano). Seine royalistische Einstellung brachte Cauchy zu Zeiten der französischen Revolution oft in Konflikt mit seinen Zeitgenossen.  Leben Augustin Louis Cauchy wird…

Cavalieri, Bonaventura

Name: Bonaventura Cavalieri Geboren: 1598 (wahrscheinlich) in Mailand Gestorben: 1647 in Bologna Lehr-/Forschungsschwerpunkte: Geometrie, Physik, Astronomie Bonaventura Cavalieri war ein italienischer Mönch und Mathematiker des 17. Jahrhunderts. Er ist vor allem für das geometrische Prinzip von Cavalieri berühmt, nach welchem die Volumen zweier Körper gleich groß sind, wenn alle ebenen Schnittflächen der Körper übereinstimmen. Leben Bonaventura Francesco Cavalieri wurde 1598, vermutlich in Mailand geboren. 1616 trat er dort in den Jesuitenorden ein und studierte Theologie und Mathematik. Später wirkte er an verschiedenen Universitäten Oberitaliens als Mathematikprofessor und entwickelte dabei seine mathematischen und astronomischen Theorien. Cavalieri war ein enger Vertrauter Galileo…

Dedekind, Richard

Name: Richard Dedekind Geboren: 1831 in Braunschweig Gestorben: 1916 in Braunschweig Lehr-/Forschungsgebiete: Abstrakte Algebra, algebraische Zahlentheorie, Gruppentheorie, Ringtheorie, Mengenlehre Richard Dedekind war ein deutscher Mathematiker, der im 19. und 20. Jahrhundert lebte. Er arbeitete auf den Gebieten der abstrakten Algebra und der algebraischen Zahlentheorie und war ein Vorreiter der Gruppentheorie, der Ringtheorie und der Mengenlehre. Nach ihm ist unter anderem die Methode der Dedekindschen Schnitte benannt, eine Einteilung der rationalen Zahlen mittels derer sich die reellen Zahlen konstruieren lassen. Leben Julius Wilhelm Richard Dedekind wurde 1831 in Braunschweig als jüngstes von vier Kindern geboren. Er ging in seiner Heimatstadt zur…

Descartes, René

Name: René Descartes Geboren: 1596 in La Haye (Frankreich) Gestorben: 1650 in Stockholm Lehr-/Forschungsgebiete: Analytische Geometrie, Differentialrechnung, Algebra, Optik René Descartes war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler. Als Begründer des neuzeitlichen Rationalismus spielte Descartes eine wichtige Rolle in der wissenschaftlichen Revolution des 17. Jahrhunderts. In der Mathematik ist er als Pionier der analytischen Geometrie bekannt geworden. Nach ihm sind das kartesische Koordinatensystem, das kartesische Produkt und die Vorzeichenregel von Descartes benannt. Leben René Descartes du Perron wurde 1596 als Sohn einer adeligen Familie im französischen La Haye geboren. Am Jesuitenkolleg von La Flèche erhielt er eine mathematische und klassische…

Diophant von Alexandrien

Name: Diophant von Alexandrien Geboren: um 200 in Alexandria (Ägypten) Gestorben: vor 300 in Alexandria Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Zahlentheorie Diophant von Alexandrien war ein griechischer Mathematiker des 3. Jahrhunderts. Er befasste sich hauptsächlich mit der Lösung algebraischer Gleichungen und gilt manchen als „Urvater der Algebra“. Nach ihm benannt sind die diophantischen Gleichungen und die Theorie der diophantischen Approximation. Leben Über Diophants Leben ist sehr wenig bekannt, außer dass er im 3. Jahrhundert im ägpytischen Alexandria lebte und im Alter von 84 Jahren gestorben sein soll. Dass er Grieche war, wird von manchen Forschern bestritten. Besser bekannt sind seine Werke. Werk Sein…

Dirichlet, Peter Gustav Lejeune

Name: Peter Gustav Lejeune Dirichlet Geboren: 1805 in Düren Gestorben: 1859 in Göttingen Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Zahlentheorie, partiellen Differentialgleichungen, Stochastik Peter Gustav Lejeune Dirichlet war ein deutscher Mathematiker des 19. Jahrhunderts. Seine Forschungsschwerpunkte waren Analysis, Zahlentheorie, Stochastik und partielle Differentialgleichungen. Ihm gelang es, Analysis und Zahlentheorie zu verknüpfen. Zahlreiche Resultate auf diesen Gebieten sind nach ihm benannt. Leben Johann Peter Gustav Lejeune Dirichlet wurde 1805 in Düren geboren, das zu dem Zeitpunkt zu Frankreich gehörte. Er ging in Bonn und in Köln zur Schule. Ab 1822 studierte er in Paris  Mathematik. Dort traf er viele bedeutende Mathematiker seiner Zeit. Sein Förderer…

Eratosthenes von Kyrene

Name: Eratosthenes von Kyrene Geboren: um 276 v. Chr. in Kyrene (heute in Libyen) Gestorben: um 194 v. Chr. in Alexandria (Ägypten) Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie, Geographie Eratosthenes war ein griechischer Mathematiker, Geograph, Astronom, Dichter und Geschichtsschreiber des 3. Jahrhunderts vor Christus. Er war Leiter der  Bibliothek von Alexandria. In der Mathematik verbindet sich sein Name mit einem Algorithmus zur Bestimmung von Primzahlen, dem so genannten Sieb des Eratosthenes. Als Pionier der Geographie bestimmte er näherungsweise den Erdumfang und die Neigung der Erdachse und führte das Gradnetz in die Geographie ein. Leben Eratosthenes wurde um 276 vor Christus in Kyrene, einer griechischen…

Erdős, Paul

Name: Paul Erd?s Geboren: 1913 in Budapest Gestorben: 1996 in Warschau Lehr-/Forschungsschwerpunkte: Kombinatorik, Zahlentheorie, Graphentheorie, numerische Mathematik, Wahrscheinlichkeitstheorie, MengenlehrePaul Erd?s war ein ungarischer Mathematiker des 20. Jahrhunderts. Er war einer der produktivsten Mathematiker aller Zeiten und hatte seine Forschungsschwerpunkte in Kombinatorik, Zahlentheorie und Graphentheorie. Neben seinen substantiellen Beiträgen zur Mathematik ist er vor allem für seinen exzentrischer Charakter und seine außergewöhnliche Lebens- und Arbeitsweise berühmt. Leben Paul Erd?s wurde 1913 in Budapest geboren. Er war das einzige von drei Kindern seiner Eltern, das die Kindheit überlebte. Seine jüdischen Eltern waren beide Mathematiklehrer. Schon früh in seiner Kindheit zeigte sich Erd?s…

Eudoxos von Knidos

Name: Eudoxos von Knidos Geboren: 408 v. Chr. in Knidos (Kleinasien, heutige Türkei) Gestorben: 355 v. Chr. in Knidos Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Astronomie Eudoxos war einer der bedeutendsten griechischen Mathematiker und Astronomen und lebte im 4. Jahrhundert vor Christus. Seine Beiträge zur Lehre von Proportionen und Größen waren wegweisend für die Entwicklung der euklidischen Geometrie. Seine eigenen Werke sind verloren gegangen, so dass sich das Wissen über seine Beiträge auf spätere Quellen stützt. Leben Eudoxos wurde etwa 408 vor Christus in der Hafenstadt Knidos geboren, die an der Südwestküste der heutigen Türkei liegt. Er war ein Schüler des Philosophen Archytas und…

Euklid von Alexandria

Name: Euklid von Alexandria Geboren: um 365 v. Chr. (Ort unbekannt) Gestorben: um 300 v. Chr. (vermutlich in Alexandria, Ägypten) Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Zahlentheorie, Optik, AstronomieDer im 4. Jahrhundert vor Christus lebende Grieche Euklid gilt als "Vater" der Geometrie. Seine geometrischen Prinzipien bildeten bis ins 19. Jahrhundert die Grundlage der Geometrie überhaupt. In seinem Hauptwerk "Elemente" (griechisch: Stoicheia) systematisierte er das mathematische Wissen seiner Zeit. Über 2000 Jahre waren die "Elemente" das wichtigste mathematische Lehrbuch überhaupt. Leben und Werk Über Euklids Leben weiß man fast nichts außer, dass er in Alexandria unter der Herrschaft Ptolemais I. gelehrt und geforscht hat. Dafür…

Euler, Leonhard

Name: Leonhard Euler Geboren: 1707 in Basel Gestorben: 1783 in Sankt Petersburg Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Algebra, Arithmetik, Infinitesimalrechnung, Graphentheorie, Variationsrechnung, Trigonometrie, Geometrie, Physik, Astronomie Leonhard Euler war ein herausragender Mathematiker und Naturwissenschaftler, der im 18. Jahrhundert gelebt hat. Schweizerischen Ursprungs führte ihn seine wissenschaftliche Karriere nach Sankt Petersburg und Berlin. Für die Entwicklung der Mathematik hat Euler zahlreiche wichtige substantielle Entdeckungen und symbolische Beiträge geliefert. Unter anderem begründete er ein neues Teilgebiet der Mathematik, die Graphentheorie, und formulierte das Schlüsseltheorem der Variationsrechnung. Zu den nach ihm benannten Entdeckungen zählen die eulersche Zahlen, der Satz von Euler in der Zahlentheorie, der Satz…

Fermat, Pierre de

Name: Pierre de Fermat Geboren: vermutlich 1607 in Beaumont-de-Lomagne (Frankreich) Gestorben: 1655 in Castres (Frankreich) Lehr-/Forschungsgebiete: Infinitesimalrechnung, Zahlentheorie, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Analytische Geometrie, Optik Pierre de Fermat war ein französischer Mathematiker und Jurist des 19. Jahrhunderts. Sein Name verbindet sich mit zahlreichen Resultaten aus verschiedenen Bereichen der Mathematik. Am berühmtesten davon ist der große fermatsche Satz, der besagt, dass die diophantische Gleichung x^n + y^n = z^n mit x, y, z in mathbb{Z} und xyz 0 fu?r keine natu?rliche Zahl n > 2 erfu?llt ist. Leben Pierre de Fermat wurde Anfang des 17. Jahrhunderts im südfranzösischen Beaumont-de-Lomagne geboren. Als sein Geburtsjahr wurde…

Fibonacci, Leonardo

Name: Leonardo Fibonacci Geboren: zwischen 1170 und 1180 in Pisa (heutiges Italien) Gestorben: um 1250 in Pisa Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie Leonardo Fibonacci war einer der bedeutendsten europäischen Mathematiker des Mittelalters. Sein Buch Liber abaci führte zur allmählichen Verbreitung des indischen Zahlensystems in Europa, das Fibonacci bei seinen Reisen im arabischen Raum kennen gelernt hatte. Er ist außerdem bekannt für die Fibonacci-Folge, eine unendliche Reihe von Zahlen, bei der jede Zahl sich als Summe der beiden vorherigen Zahlen ergibt. Leben Leonardo von Pisa, genannt Fibonacci (von „Sohn des Bonacius“) wurde zwischen 1170 und 1180 in Pisa geboren. Er begleitete seinen Vater auf…

Fourier, Jean Baptiste Joseph

Name: Jean Baptiste Joseph Fourier Geboren: 1768 bei Auxerre (Frankreich) Gestorben: 1830 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, PhysikJean Baptiste Joseph Fourier war ein französischer Mathematiker und Physiker des 18. und 19. Jahrhunderts. Seine Leistungen liegen auf dem Gebiet der mathematischen Physik. Er formulierte eine Theorie zur Wärmeausbreitung in Festkörpern, postulierte dabei die Fourier-Reihe und entwickelte Verfahren zur Berechnung des Frequenzspektrums für zeitliche Signale, bekannt als  Fourier-Analyse und Fourier-Transformation. Er war Anhänger der französischen Revolution und gilt als Entdecker des Treibhauseffekts. Leben Jean Baptiste Joseph Fourier wurde 1768 bei Auxerre in der Region Burgund geboren. Er war der Sohn eines Schneiders und…

Galois, Évariste

Name: Évariste Galois Geboren: 1811 in Bourg-la-Reine (Frankreich) Gestorben: 1832 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Gruppentheorie, Galoistheorie Évariste Galois war ein französischer Mathematiker, der im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts lebte. Er war Mitbegründer der Gruppentheorie und Begründer der nach ihm benannten Galoistheorie. Galois entwickelte seine Theorie ursprünglich bei der Untersuchung der Wurzeln von Polynomen. Später wurde die Theorie als Verbindung von Gruppentheorie und Körpern auch auf anderen Gebieten angewandt. Galois starb unter nicht abschließend geklärten Umständen im Alter von zwanzig Jahren bei einem Duell. Leben Évariste Galois wurde 1811 in Bourg-la-Reine nahe Paris geboren. Er besuchte das renommierte College Louis-le-Grand…

Gauß, Carl Friedrich

Name: Carl Friedrich Gauß Geboren: 1777 in Braunschweig Gestorben: 1855 in Göttingen Lehr-/Forschungsgebiete: Astronomie, Statistik, Algebra, Geometrie, Zahlentheorie, Physik, Geodäsie Carl Friedrich Gauß war ein bedeutender deutscher Mathematiker und Wissenschaftler, der im 18. und 19. Jahrhundert lebte. Er gilt als „Wunderkind“ und erbrachte wichtige Leistungen auf verschiedenen Gebieten der Mathematik, Physik, Astronomie und Geodäsie. Am bekanntesten sind vielleicht die Gauß’sche Glockenkurve und die Methode der Kleinsten Quadrate, mittels derer Gauß  die sensationelle Wiederentdeckung eines Zwergplaneten gelang. Der Algebra steuerte er den ersten vollständigen Beweis ihres Fundamentalsatzes bei; die Geometrie erweiterte er um die Differentialgeometrie und die nicht-euklidische Geometrie; im Bereich…

Gödel, Kurt

Name: Kurt Gödel Geboren: 1906 in Brünn (heute Tschechien) Gestorben: 1978 in Princeton Lehr-/Forschungsgebiete: Logik, Relativitätstheorie Kurt Gödel war ein Mathematiker und Logiker österreichischer Herkunft, der von 1906 bis 1978 lebte. Seine Beiträge zur Logik, insbesondere die beiden Gödelschen Unvollständigkeitssätze, waren wegweisend fu?r die Entwicklung der Grundlagen der Mathematik und der Philosophie. Leben Kurt Friedrich Gödel wurde 1906 im mährischen Brünn geboren, das damals zu Österreich-Ungarn, heute zu Tschechien gehört. Seine Eltern waren wohlhabende Textilunternehmer. Trotzdem Gödel als Kind oft krank war, erzielte er in der Schule Bestnoten. In der neu gegründeten Tschechoslowakischen Republik fühlte sich Gödel nicht recht wohl,…

Hausdorff, Felix

Name: Felix Hausdorff Geboren: 1868 in Breslau (Polen) Gestorben: 1942 in Bonn Lehr-/Forschungsgebiete:  Topologie, Mengenlehre, Maßtheorie, Funktionentheorie und Funktionalanalysis Felix Hausdorff war ein deutscher Mathematiker und Schriftsteller, der von 1868 bis 1942 lebte. Er war Pionier der modernen Topologie und leistete wichtige Beiträge zur Mengenlehre, Maßtheorie, Funktionentheorie und Funktionalanalysis. Hausdorff wurde Opfer antisemitischer Hetze und um der Deportation ins Konzentrationslager zu entgehen, beging er 1942 zusammen mit seiner Frau Selbstmord, Leben Felix Hausdorff wurde 1868 im damals preußischen Breslau in eine jüdische Kaufmannsfamilie geboren. Nach seiner Geburt zog die Familie nach Leipzig, wo er ab 1878 das Nicolai-Gymnasium besuchte. In…

Hermite, Charles

Name: Charles Hermite Geboren: 1822 in Dieuze (Frankreich) Gestorben: 1901 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Analysis, Zahlentheorie, Theorie elliptischer FunktionenCharles Hermite war ein französischer Mathematiker des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Resultate aus der Zahlentheorie, Algebra, Analysis und der Theorie elliptischer Funktionen sind nach ihm benannt. Sein bekanntestes Ergebnis ist der Beweis der Transzendenz der eulerschen Zahl e. Leben Charles Hermite wurde 1822 im lothringischen Ort Dieuze, im Nordosten Frankreichs geboren. Er war das sechste von sieben Kindern und litt an einer Gehbehinderung. 1828 zog die Familie nach Nancy, wo Charles das Collège besuchte. Später wechselte er an die renommierten Collèges Henri IV…

Heron von Alexandria

Name: Heron von Alexandria Geboren: um 10 Gestorben: um 70 Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Mechanik, Pneumatik, Geodäsie Heron von Alexandria war ein griechischer Mathematiker und Mechaniker des 1. Jahrhunderts nach Christus. Bekannt sind vor allem seine Ausführungen zur Ausnutzung von Wasser, Luft und Hitze sowie einige Erfindungen, die er diesbezüglich gemacht hat. Dazu zählen die erste bekannte Wärmekraftmaschine und der so genannte Heronsbrunnen. In der Mathematik sind das so genannte Heron-Verfahren und die Heronsche Formel nach ihm benannt. Seine mindestens 13 Werke bilden eine Enzyklopädie der angewandten Geometrie und Mechanik. Leben Wann genau Heron gelebt hat, ist umstritten. Das hängt damit zusammen,…

Hilbert, David

Name: David Hilbert Geboren: 1862 in Königsberg Gestorben: 1943 in Göttingen Lehr-/Forschungsgebiete: Zahlentheorie, Analysis, abstrakte Algebra, Logik, Geometrie, mathematische Physik David Hilbert war ein deutscher Mathematiker, der von 1862 bis 1943 lebte. Seine Arbeiten und sein als Hilbertprogramm bekanntes Forschungsparadigma der Axiomatisierung und Formalisierung der Mathematik waren von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung der Mathematik im 20. Jahrhundert. Er entwickelte ein Axiomensystem für die euklidische Geometrie und leistete zu Zahlentheorie, Analysis und abstrakter Algebra wichtige Beiträge, von denen einige nach ihm benannt sind. Etwa zeitgleich zu Albert Einstein entwickelte er auch eine allgemeine Relativitätstheorie. Leben David Hilbert wurde 1862 im…

Jacobi, Carl Gustav Jacob

Name: Carl Gustav Jacob Jacobi Geboren: 1804 in Potsdam Gestorben: 1851 in Berlin Lehr-/Forschungsgebiete: Mechanik, Theorie elliptischer Funktionen, Funktionentheorie, Differentialgeometrie, Variationsrechnung, Zahlentheorie, Analysis, Algebra Carl Gustav Jacob Jacobi war ein preußischer Mathematiker, der in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte. Er war vielseitig, produktiv und als Lehrer geschätzt. Jacobi leistete wichtige Beiträge auf vielen verschiedenen Gebieten der Mathematik. Am bekanntesten ist seine Theorie   elliptischer Funktionen, innerhalb derer er als Erster Thetafunktionen systematisch untersuchte. Ein weiteres bekanntes Ergebnis ist der Hamilton-Jacobi-Formalismus aus der Mechanik. Leben Carl Gustav Jacob Jacobi wurde 1804 in Potsdam geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums nahm…

Kepler, Johannes

Name: Johannes Kepler  Geboren: 1571 in Weil der Stadt  Gestorben: 1630 in Regensburg Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Astronomie, Geometrie, Optik, KristallographieJohannes Kepler war ein deutscher Theologie, Astronom, Mathematiker, Astrologe, Optiker und eine Schlüsselfigur der wissenschaftlichen Revolution des 17. Jahrhunderts. Weltruhm erlangte er durch die Formulierung der drei Keplerschen Gesetze zur Planetenbewegung. In der Mathematik tat er sich durch die Entdeckung neuer Raumkörper, das Rechnen mit Logarithmen und der Entwicklung einer Methode zur näherungsweisen Berechnung von Integralen hervor. Leben Friedrich Johannes Kepler wurde 1571 in der freien Reichsstadt Weil der Stadt in der Nähe von Stuttgart geboren. Trotz bescheidener familiärer Verhältnisse begann er…

Khayyām, Omar

Name: Omar Khayy?m Geboren: um 1048 in Nischapur (Iran) Gestorben: 1123 Nischapur  Lehr-/Forschungsgebiete: Algebra, Geometrie, Astronomie Omar Khayy?m war ein persischer Astronom und Mathematiker, Dichter und Philosoph. Er lebte im 11. und 12. Jahrhundert. In der Mathematik nahm er Teile der nicht-euklidischen Geometrie vorweg, löste kubische Gleichungen und studierte als einer der ersten das Pascalsche Dreieck. Als Astronom berechnete er äußerst exakte kalendarische Werte, die im Iran noch heute die Grundlage der Zeitrechnung bilden. Leben Qiyath al-Din Abu Alfateh Omar Ibn Ibrahim Khayyam, genannt Omar Khayy?m wurde 1048 in der persischen Region Chorasan (heute Iran) geboren. Der Seldschukenfürst Malik Schah…

Klein, Felix

Name: Felix Klein Geboren: 1849 in Düsseldorf Gestorben: 1925 in Göttingen Lehr-/Forschungsgebiete: Geometrie, Funktionentheorie, Gruppentheorie Christian Felix Klein war ein deutscher Mathematiker, der von 1849 bis 1925 lebte. Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählen insbesondere verschiedene Beiträge zur Funktionentheorie sowie eine Synthese der geometrischen Teildisziplinen, die er in seinem Erlanger Programm formulierte. Als Wissenschaftsorganisator baute er den Ruf der Göttinger Universität als eines der weltbesten Zentren für Mathematik aus. Leben Felix Klein wurde 1849 in Düsseldorf geboren. Sein Vater war ein hoher preußischer Verwaltungsbeamter.  Klein ging in Düsseldorf aufs Gymnasium und studierte dann Mathematik und Physik an der Universität Bonn. Den…

Kolmogorow, Andrei Nikolajewitsch

Name: Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow Geboren: 1903 in Tambow (Westrussland) Gestorben: 1987 in Moskau Lehr-/Forschungsgebiete: Wahrscheinlichkeitstheorie, Topologie, Komplexitätstheorie, Mechanik, Physik, Fourieranalysis, IntegrationstheorieAndrei Nikolajewitsch Kolmogorow war ein russischer Mathematiker des 20. Jahrhunderts. Am bekanntesten ist er für seine Beiträge zur Wahrscheinlichkeitstheorie, die er axiomatisierte und auf verschiedene Gebiete anwendete. Zahlreiche Ergebnisse aus der Wahrscheinlichkeitstheorie und anderen Wissenschaftsgebieten sind mit seinem Namen verbunden. Leben Andrei Nikolajewitsch Kolmogorow wurde 1903 in der westrussischen Stadt Tambow geboren. Er wuchs bei einer Schwester seiner Mutter auf, die selbst bei seiner Geburt gestorben war. Nach dem Gymnasium studierte er ab 1920 an der Universität Moskau und am…

Kowalewskaja, Sofja Wassiljewna

Name: Sofja Wassiljewna Kowalewskaja Geboren: 1850 in Moskau Gestorben: 1891 in Stockholm Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Differentialgleichungen, Mechanik Sofja Wassiljewna Kowalewskaja war eine russische Mathematikerin, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebte. Sie war eine der ersten Professorinnen überhaupt und eine Vorkämpferin für die Emanzipation der Frau. Ihre mathematischen Beiträge liegen auf den Gebieten der Analysis, der Mechanik und der Differentialgleichungen. Bekannt ist zum Beispiel der Satz von Cauchy-Kowalewskaja. Kowalewskaja war außerdem als Schriftstellerin erfolgreich. Kindheit in Russland Sofja Wassiljewna Kowalewskaja wurde 1850 in Moskau geboren. Sie war das zweite von drei Kindern einer vornehmen russischen Familie. Für ihre Erziehung…

Kronecker, Leopold

Name: Leopold Kronecker Geboren: 1823 in Liegnitz (Schlesien) Gestorben: 1891 in Berlin Lehr-/Forschungsgebiete: Algebraische Zahlentheorie, Gruppentheorie, Galoistheorie, Funktionentheorie Leopold Kronecker war ein deutscher Mathematiker des 19. Jahrhunderts. Er arbeitete auf verschiedenen mathematischen Gebieten, insbesondere der algebraischen Zahlentheorie. Nach ihm sind einige mathematische Sätze und Symbole benannt, zum Beispiel  der Satz von Kronecker-Weber, das Kronecker-Delta, das c, das Kroneckersche Lemma und das Kronecker-Produkt. Er war Anhänger der mathematikphilosophischen Strömung des Finitismus. Leben Leopold Kronecker wurde 1823 im schlesischen Liegnitz (damals Teil Preußens, heute Westpolen) geboren. Er entstammte einer wohlhabenden und gebildeten jüdischen Kaufmannsfamilie. Zu seinen Gymnasiallehrern in Liegnitz zählte der Mathematiker…

l-Wafa, Abu

Name: Abu l-Wafa Geboren: 940 in Buzjan (im heutigen Iran) Gestorben: 998 in Bagdad (heute Irak) Lehr-/Forschungsgebiete: Astronomie, Trigonometrie Abu l-Wafa war ein persischer Mathematiker und Astronom des 10. Jahrhunderts. Besonders herausragend sind seine Leistungen auf dem Gebiet der Trigonometrie. Leben und Werke Abu l-Wafa Muhammad ibn Muhammad ibn Yahya ibn Isma'il ibn al-'Abbas al-Buzdschani, kurz Abu l-Wafa wurde im Jahr 940 in Buzjan in der Chorasan-Region (heute Iran) geboren. Er war als Mathematiker und Astronom am Hof der Kalifen in Bagdad tätig, wo er im Alter von 58 Jahren starb. Aus seiner Feder stammen mehrere astronomische und mathematische Lehrbücher…

Lagrange, Joseph-Louis

Name: Joseph-Louis Lagrange Geboren: 1736 in Turin (Italien) Gestorben: 813 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, analytische Mechanik, Variationsrechnung, Theorie der komplexen Funktionen , Gruppentheorie, Geometrie, Infinitesimalrechnung, Astronomie Joseph-Louis Lagrange war ein bedeutender Mathematiker, Physiker und Astronom des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Arbeiten begründeten die Gruppentheorie und waren wegweisend für die analytische Mechanik und die Variationsrechnung. Zahlreiche Entdeckungen auf diesen und anderen Wissenschaftsgebieten tragen seinen Namen, unter anderem der Lagrange-Formalismus, die Lagrange-Funktion, die Euler-Lagrange-Gleichung, die Lagrange-Punkte, der Lagrange-Multiplikator, der Vier-Quadrate-Satz von Lagrange und der Satz von Lagrange. Leben Joseph-Louis Lagrange wurde 1736 im italienischen Turin als Giuseppe Ludovico Lagrangia geboren. Er…

Laplace, Pierre-Simon

Name: Pierre-Simon Laplace Geboren: 1749 in Beaumont-en-Auge (Frankreich) Gestorben: 1827 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete:  Analysis, Algebra, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Astronomie, Physik Pierre-Simon Laplace war ein bedeutender französischen Mathematiker und Astronom. Er lebte zur Zeiten der französischen Revolution und machte sowohl unter der Herrschaft der Revolutionäre wie auch der Restaurateure wissenschaftliche und politische Karriere. Seine größten wissenschaftlichen Leistungen liegen auf den Gebieten der Astronomie und der Wahrscheinlichkeitsrechnung. In der Astronomie wies er, aufbauend auf den Newtonschen Theorien, rechnerisch die Stabilität des Sonnensystems nach und entwickelte eine als Nebularhypothese bekannte Theorie zur Entstehung des Sonnensystems. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung bereicherte er ebenso um konkrete Elemente wie auch…

Lebesgue, Henri Léon

Name: Henri Léon Lebesgue Geboren: 1875 in Beauvais (Nordfrankreich) Gestorben: 1941 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Funktionentheorie, Topologie, Integrationstheorie, Fourierreihen, Potentialtheorie, Maßtheorie, AnalysisHenri Léon Lebesgue war ein französischer Mathematiker, der von 1875 bis 1941 lebte. Zu seinen wissenschaftlichen Leistungen zählen die Entwicklung des modernen Integralbegriffs und die Begründung der Maßtheorie. Nach ihm sind unter anderem das  Lebesgue-Integral, das Lebesgue-Maß  und die  Lebesgue?sche Überdeckungsdimension benannt. Leben Henri Léon Lebesgue wurde 1875 im picardischen Beauvais im Norden Frankreichs geboren. Sein Vater starb früh, aber seine Mutter arbeitete hart, um ihm eine höhere Bildung zu ermöglichen. Er glänzte in der Schule und studierte von 1894…

Legendre, Adrien-Marie

Name: Adrien-Marie Legendre Geboren: 1752 in Paris Gestorben: 1833 in Paris Lehr-/Forschungsgebiete: Analysis, Algebra, Zahlentheorie, Statistik, Geometrie, Astronomie, Geodäsie Adrien-Marie Legendre war ein französischer Mathematiker, Geodät und Astronom des 18. und 19. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Entdeckungen zählen die Entdeckung des Zusammenhangs zwischen Primzahlen und Logarithmen, die Legendre-Polynome, der Gauss–Legendre-Algorithmus zur Berechnung der Nachkommastellen von Pi und die Methode der Kleinsten Quadrate. Viele seiner Leistungen auf den unterschiedlichsten Gebieten der Mathematik wurden ihm von anderen Gelehrten, vor allem Carl Friedrich Gauß, streitig gemacht. Von Legendre stammt die noch heute unbewiesene Vermutung, dass zwischen zwei Quadratzahlen mindestens eine Primzahl liegt. Leben…
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