Das Geheimnis erfolgreicher Lehrer - So nutzen Sie bettermarks am effektivsten

Es muss nicht kompliziert sein: Wer bettermarks erfolgreich im Unterricht einsetzen möchte, muss nicht alles selbst herausfinden. Unsere Auswertung von 100 besonders erfolgreichen Klassen zeigt, worauf es ankommt – und wie Sie diese Erkenntnisse direkt in Ihrer Klasse nutzen können.
1. Regelmäßiges Üben zahlt sich aus
In allen besonders erfolgreichen Klassen zeigt sich: Je regelmäßiger bettermarks genutzt wird, desto besser sind die Ergebnisse. Wenn mehrere Lernziele pro Woche zugewiesen werden, steigert das nicht nur die Gesamtleistung der Klasse, sondern verringert auch die Unterschiede zwischen stärkeren und schwächeren Schülerinnen und Schülern.
Das zeigt sich auch im Ländervergleich: In den Niederlanden nutzen 71 % der Lehrkräfte bettermarks fast wöchentlich. In Deutschland sind es nur 38 %. Dort wird bettermarks häufig nur zur Prüfungsvorbereitung oder punktuell bei einem neuen Thema eingesetzt. Die regelmäßige, begleitende Nutzung führt nachweislich zu besseren Ergebnissen.
2. Rückmeldung wirkt – mehr als Kontrolle
Viele Schülerinnen und Schüler arbeiten motivierter, wenn sie wissen, dass ihre Lehrkraft ihre Ergebnisse sieht. Wer Rückmeldung gibt, stärkt das Durchhaltevermögen und das Interesse am eigenen Lernprozess. In unserer Analyse üben Klassen häufiger und konsequenter, wenn die Rückmeldungen der Lehrkraft regelmäßig einfließen.
Dabei muss es nicht immer um Noten gehen – entscheidend ist, dass die Leistungen gesehen und individuelle Lernfortschritte anerkannt werden.
3. Bestehende Inhalte sind oft der effektivere Weg
82 % der zugewiesenen Übungen in erfolgreichen Klassen stammen aus bestehenden bettermarks-Lernzielen. Selbst zusammengestellte Übungsserien werden deutlich seltener genutzt – und führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen.
Fertige Übungen sind didaktisch abgestimmt, sparen Vorbereitungszeit und decken die Inhalte systematisch ab. Lehrkräfte, die sie regelmäßig einsetzen, nutzen ihre Zeit effizient – und erzielen nachweislich gute Ergebnisse.
4. Schwächere gezielt unterstützen – nicht nur wiederholen
In erfolgreichen Klassen erhalten auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler gezielte Unterstützung. Wenn Aufgaben wiederholt werden, sollten sie nicht einfach noch einmal zugewiesen werden. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler beim zweiten Versuch besser vorbereitet sind – etwa durch gezielte Hinweise auf Erklärungen, Hilfestellungen oder den Lösungsweg.
5. Wissenslücken erkennen – bevor es hakt
Fehlendes Vorwissen kann neue Themen ausbremsen. Mit dem Wissenslücken-Feature von bettermarks können Sie gezielt prüfen, ob Schülerinnen und Schüler bereit für ein neues Thema sind – und bei Bedarf passende Übungen zur Wiederholung anbieten.
Unsere Analyse zeigt: Klassen, in denen dieses Feature regelmäßig genutzt wird, erzielen im Schnitt bessere Ergebnisse. Denn wer auf einem sicheren Fundament aufbaut, lernt nachhaltiger.
Wirksam starten – ganz ohne Umwege
Digitale Lernsysteme wie bettermarks bieten viele Möglichkeiten – aber auch viele Fragen. Wenn Sie sich an diesen fünf Erfolgsfaktoren orientieren, sparen Sie Zeit, vermeiden Umwege und sorgen für mehr Lernerfolg in Ihrer Klasse. Regelmäßiges Üben, Feedback, durchdachte Inhalte und gezielte Unterstützung: Das sind die Stellschrauben für erfolgreichen Mathematikunterricht mit bettermarks.
Das erste Argument halte ich für wenig stichhaltig, da Korrelation in dem Fall nur sehr bedingt auf Kausalität zurückzuführen ist. Gerade, wenn man noch zwei so unterschiedliche Systeme vergleicht. Ich arbeite sehr gerne mit bettermarks, da gerade die Analyse und Differenzierung, sowie das Monitoring sehr leicht wird.
Ja, das stimmt. Ich könnte es auch so ausdrücken: Kinder, die Rückmeldungen bekommen, wenn sie Fehler machen, haben eine größere Chance, etwas zu lernen als Kinder, die keine Rückmeldungen bekommen, wenn sie etwas falsch machen. Wer mehr mit bettermarks übt, bekommt mehr Rückmeldungen und wird mit größerer Wahrscheinlichkeit etwas lernen.