Nächste Generation startet durch

Der „Start in die nächste Generation“ an den Schulen der Freien und Hansestadt Hamburg ist gelungen: An allen Projektschulen konnte eine funktionsfähige und rechtlich abgesicherte IT-Infrastruktur eingerichtet werden. Zudem schätzen Schüler und Lehrer den Einsatz schülereigener Computer, Laptops und Smartphones im Unterricht positiv ein. Wir freuen uns, dass wir einen aktiven Part haben und die Lehrer und Schüler in den letzten zwei Jahren begeistern konnten.

Pilotprojekt “Start in die nächste Generation”

Zum Ende des zweijährigen Pilotprojektes „Start in die nächste Generation“ hat jetzt die Freie und Hansestadt Hamburg eine Zwischenbilanz gezogen. Senator Rabe:

Dank des Pilotprojekts können wir die Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von schülereigenen Computern, Laptops oder Smartphones im Unterricht jetzt besser einschätzen.

Teilgenommen haben 94 Pilotklassen mit rund 2.200 Schülern in drei Stadtteilschulen und drei Gymnasien. Wie die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung mitteilt, beschränkte sich die Planung ursprünglich auf die Hälfte der Klassen und Schüler. Der Zuspruch sei jedoch so groß gewesen, dass man das Projekt stark erweitert habe. Dazu wurden die Schulen mit einer umfangreichen IT-Infrastruktur ausgestattet, die unter anderem WLAN in allen Klassenräumen, die kostenfreie Nutzung zahlreicher Lernprogramme sowie ein Zugangsportal umfasste, das allen Richtlinien des Datenschutzes entspricht.

Auszüge aus dem Evaluationsbericht

In dem nun veröffentlichen wissenschaftlichen Evaluationsbericht (siehe http://www.hamburg.de/contentblob/7288404/bc43d4c90c2313ad76667d651fbc90e9/data/byod.pdf) von Professor Rudolf Kammerl von der Universität Hamburg wurde bettermarks u.a. wie folgt erwähnt:

Seite 16: [„… die Arbeit mit dem adaptiven Lernsystem “Bettermarks” wurde als sehr positiv und wirkungsvoll hervorgehoben. Besonders bei Aufgaben des Mathematikunterrichts, wie beispielsweise im Bereich der Prozentrechnung, erkennt das System die Wissenslücken der Schülerinnen und Schüler und setzt bei diesen an.“]

Seite 32: [„Während die Schulmediathek Hamburg, Scoyo, Scook, fachspezifische Lernapps und CommSy jeweils von weniger als einem Viertel der Projektgruppe regelmäßig genutzt wurden, war die Nutzungshäufigkeit von itslearning (gelegentlich bis oft: 61,8 %), iServ (gelegentlich bis oft: 53,3 %), Bettermarks (gelegentlich bis oft: 46,2 %) und Sofatutor (gelegentlich bis oft: 28,6 %) wesentlich höher.“]

Seite 60: [„Sehr viele positive Äußerungen von Lehrkräften mit MINT-Schwerpunkt gab es zu der Mathematik-Software Bettermarks. Diese sei relativ unkompliziert im Unterricht einzusetzen und wurde im Rahmen des Mathematikunterrichts als „echte Hilfe“ (I 33, § 33) empfunden. Allerding merkten einige Probanden an, dass wohl nicht der volle Funktionsumfang der Software, z. B. bei der Lernstandsrückmeldung zur Verfügung stehe. Hervorgehoben wird die Möglichkeit, dass die Schüler mit der Software eigenständig üben könnten, was es ermögliche, den Anteil des selbstgesteuerten Lernens im Unterricht zu erhöhen.“]