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Hauptschüler sind die fleißigsten Rechner

„Mathe macht das Tor“-Ergebnisse zeigen: Hauptschulklassen zeigen besonders viel Engagement beim Lösen von Rechenaufgaben / Bayern punktemäßig vor Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt

Hamburg, 29. Oktober 2010. Die eifrigsten Rechner findet man derzeit an Deutschlands Hauptschulen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wettbewerbs „Mathe macht das Tor“ (www.mathe-macht-das-tor.de) der Stiftung Rechnen, an dem bundesweit über 1.200 Klassen mit mehr als 28.000 Schülern und rund 900 Lehrern teilnehmen. Seit dem Wettbewerbsstart am 4. Oktober haben die Kinder und Jugendlichen der teilnehmenden Hauptschulklassen im Schnitt die meisten Mathe-Aufgaben bearbeitet, um mit der richtigen Lösung Punkte für ihre Klassenmannschaft zu sammeln. Zum Vergleich: Jede Hauptschülerin und jeder Hauptschüler hat in den vergangenen Wochen im Rahmen von „Mathe macht das Tor“ durchschnittlich 90 Mathe-Aufgaben gerechnet. Die Schüler der Gymnasien kommen dagegen auf nur 54 Aufgaben, die sie im Rahmen des Wettbewerbs selbstständig bearbeitet haben. Damit sind die Hauptschüler die fleißigste Schülergruppe, dicht gefolgt von den Realschülern (durchschnittlich 77 Aufgaben pro Schüler). Auch wenn die Gymnasialklassen nicht mit der Menge der bearbeiteten Mathe-Aufgaben punkten können, so sind sie doch mit großer Begeisterung dabei: Die Gymnasien stellen rund die Hälfte der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.

Auffällig: Die Bayern konnten bislang im Rahmen des Wettbewerbs die meisten Punkte pro Schüler sammeln, dicht gefolgt von Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Die derzeitigen Tabellenführer der einzelnen Klassenstufen kommen alle aus Süddeutschland: In den fünften Klassen aus Freiburg, Unterhaching und Ebrach, in den 6. Klassen aus Heidenheim, Freiburg, München und in den 7. Klassen aus Munderkingen, Ebrach und Altenstadt.

Für alle Schülerinnen und Schüler der Stufen 5 bis 7 gilt: Es ist noch nichts verloren. Der Klassenwett­bewerb „Mathe macht das Tor“ läuft noch bis zum 3. Dezember 2010. Alle Klassen, die sich bis zum 8. November registrieren, haben die Möglichkeit, den Sieg davon zu tragen, da nur die vier besten Wochen zählen. Und mitmachen lohnt sich: Neben dem Hauptpreis – einer Mathe- und zwei Sportstunden mit den Fußball-Nationalspielern Holger Badstuber, Marcell Jansen oder Nuri Şahin – gibt es zahlreiche weitere attraktive Preise.

Jedes Team hat von Montag bis Freitag darüber hinaus die Gelegenheit, die Klassenkasse mit 100 Euro aufzustocken. Schulen mit mindestens drei Wettbewerbsklassen, die 600 Punkte und mehr erreichen, nehmen zudem an der Verlosung einer Laptopklasse teil.

Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb haben Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen sowie Prof. Dr. Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, übernommen. Sponsor von „Mathe macht das Tor“ ist das Online-Lernsystem für Mathematik bettermarks.

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